Sanierung Glockenturm

Sanierung Glockenturm

Seit der Einweihung des Glockenturmes 1929 werden in Prieschka traditionell samstags, an speziellen Festtagen, bei Tod eines Gemeindemitgliedes und bei Beerdigungen die Glocken des Glockenturmes per Hand geläutet. Viele Einwohner von Prieschka haben diese Aufgabe all die Jahre übernommen. Der Ortsvorsteher von Prieschka Sandro Lindner und der letzte aktive Glöckner Axel Uhlemann waren mehrere Jahre auf der Suche nach Bürgern, die diese Aufgabe übernehmen und fortführen wollen. Leider ist dies kaum gelungen da die jüngeren Bewohner kein Interesse zeigten oder wegen der Arbeit verhindert sind. Damit diese Tradition nicht auszusterben drohte und die Glocken weiter läuten, hatten wir geplant den Prieschkaer Glockenturm mit einem elektrischen Geläut auszurüsten. Hier können Sie den Bauverlauf verfolgen:

 

Februar 2017

3 Angebote wurden von den Firmen Walter Glockenläuteanlagen aus Luckau, der Glockenläute- und Elektroanlagenbau aus Heidenau und der Glockentechnik und Turmuhren Dipl.-Ing. Wolfgang Schmidt Berlin eingeholt. Bei der Angebotseinholung wurden einige Mängel an den Glocken festgestellt.  Außerdem wurde der innere Zustand des Glockenturmes bemängelt. Es war kein sicherer Aufgang zu den Glocken gewährleistet da der Aufstieg und der Glockenboden nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprach. Es wurden leider viele Jahre keine Reparaturen oder Wartungen durchgeführt.

 

April 2017

Die 4 unteren Fenster des Glockenturmes wurden durch die Stadt Bad Liebenwerda erneuert. Mitte April wurde der Glockenturmeingang durch die Baufirma Böhme aus Zobersdorf etwas aufgehübscht.

 

Oktober 2017

Am 24. Oktober 2017 wurden die erste Arbeite am Glockenturm durchgeführt, es wurde der Aufstieg zu den Glocken durch die Schlosserei Günther Eckerkunst mit Unterstützung von Björn Küster und Axel Uhlemann erneuert.

Januar 2018

Anfang Januar begann die Innensanierung durch dir Firma HÖB Lindner Prieschka. Es wurde eine Rüstung gestellt und das alte Holz des Glockenbodens entfernt da die Stärke des Bodens nicht mehr den heutigen Sicherungsanforderungen von 50 mm entspricht. Des weiteren wurden die Innenwände mit Putzarbeiten ausgebessert und gründlich gereinigt, sowie frische Farbe angebracht. Der Glockenstuhl und beide Glocken wurden gereinigt, entrostet, grundiert und mit Rostschutzfarbe gestrichen.