Jahresrückblick 2019

Januar

So wurde das neue Jahr wieder in Prieschka begrüßt. Gleich am ersten Tag gegen 15 Uhr folgten ca. 20 Dorfbewohner den Aufruf des Ortsvorstehers Sandro Lindner und trafen sich zum Neujahrsspaziergang.

Viele Jahre wurde der Jugendclub kaum genutzt aber vor der Schließung bewahrt. Im Januar diesen Jahres wurde der Jugendclub vom Ortsvorsteher an die nächste Generation übergeben.

Februar

Am Samstag den 2. Februar, 14 Uhr heulte die Sirene in Prieschka. Auslöser  war ein Kellerbrand bei Familie Naumann. In wenigen Minuten waren unsere Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Prieschka vor Ort und konnten erste Vorbereitungen treffen. Nach zwei Stunden war der Brand gelöscht. Die  gesamte Unterkellerung war ausgebrannt, die obere Etage unbewohnbar geworden. Mittlerweile sind fast alle Sanierungsmaßnahmen abgeschlossen.

März

Auf der Strasse zum Festplatz wurden die Löcher vom Bauhof Bad Liebenwerda mit einer Schotterschicht gefüllt. Ebenfalls wurde die Einfahrt zu den Grundstücken in der Bad Liebenwerdaer Straße mit Schotter begradigt und befestigt.

Im März wurde im Auftrag des LfU das Netzmaterial durch Mitarbeiter des Gewässerverbandes Kleine Elster-Pulsnitz sowohl von den Deichen entfernt, als auch von den umliegenden Flächen abgesammelt. Anlass war die vom Ortsvorsteher angezeigte Problematik, dass sich das plastikartige Netzmaterial, das die Strohmatten halten soll, flächig löste und durch den Wind in die Umgebung verstreut wurde.

Ein Tag der offenen Tür bei der FFW Prieschka fand am Samstag den 30.März statt. Ziel an diesem Tag war die Mitgliedergewinnung neuer Kameraden für die Ortsfeuerwehr Prieschka. Es wurde für alle Interessierten das Szenario eines Hausbrandes mit vermisster Person dargestellt. Dabei wurde deutlich aufgezeigt, was die Konsequenzen wären, wenn Prieschka keine eigene Feuerwehr mehr hätte. Hierzu wurde das Augenmerk hauptsächlich auf den zeitlichen Rahmen gelegt, in dem ein solcher Einsatz abläuft. Und dass sich ein solcher Rahmen erheblich nach hinten verschieben würde, wenn in Prieschka keine Feuerwehr mehr existieren würde. An diesem Tag konnten erfreulicherweise 5 neue Kameraden für die FFW Prieschka angeworben werden.

April

Viele Prieschkaer trafen sich am 13. April zum Frühjahrsputz. Die Schießbude erhielt, wie das Ausschankgebäude im vergangenen Jahr, einen frischen Anstrich. Zur besseren Ausleuchtung des Festplatzes zu diversen Veranstaltungen wurden zwei Laternen errichtet. Der gesamte Festplatz, die Tanzbühne und das Umfeld des schwarzen Brettes wurden gründlich von Laub, Unkraut, heruntergefallenen Ästen und Müll gesäubert. Am Jugendclub gab es nach getaner Arbeit traditionell eine Stärkung für alle Beteiligten.

Leider führen die Verhandlungen mit dem Eigentümer der ehemaligen Gaststätte nicht zum gewünschten Erfolg.   Der Kontakt ist seit Oktober 2018 abgebrochen. Die Stadt hat deshalb das Zwangsversteigerungsverfahren beim Amtsgericht Bad Liebenwerda beantragt.

Am 17.04.2019 veranlasste das Ordnungsamt des Landkreises Elbe Elster den Rückbau des Giebels am ehemaligen Heizhaus der Gaststätte, da dieser auf die Straße zu stürzen drohte.

Mai

Zum 15. Frühlingsfest der Wohnstätte „Haus Prieschka“ wurde am 4. Mai geladen.          Die Aufführung des großen Musikprogramms der Bewohnerinnen und Bewohner, sowie Livemusik mit der Plessaer Band „Die Mühlenmugger“ waren die  Höhepunkte.

Am Familientag konnten sich die Familien aus Prieschka treffen und gemeinsam mit ihren Kindern einen schönen Nachmittag verbringen. Ganz besonders gefreut hat es der Initiative Prieschka hat Zukunft, dass viele junge Familien, mit ihren Kindern, vorbei schauten. Sehr gut angenommen wurde die Tobe- und Hüpfburg. Desweiteren konnte man Volleyball spielen, Armbrust schießen oder die Tarzan-Baumschaukel ausprobieren.       

Die Kommunalwahlen und somit die Ortsbeiratswahl für Prieschka fanden am 26. Mai statt. Mit der vergangenen Legislaturperiode verabschieden sich Peter Weck und Christian Jost aus dem Ortsbeirat Prieschka. Auf diesem Weg möchte ich mich für die Zusammenarbeit bedanken.

Juni

Am 13. Juni kamen die neuen Mitglieder des Ortsbeirates zur konstituierenden Sitzung zusammen und wählten für die nächste 5 jährige Legislaturperiode Sandro Lindner zum Ortsvorsteher, Björn Küster zu dessen Stellvertreter. Janin Weser ist Ortsbeiratsmitglied.

Björn Küster,Sandro Lindner,Janin Weser

Vivien Backhaus und Thomas Weck riefen am 30. Juni zur Fischrettungsaktion auf. Es konnten mehrere Welse, Hechte, Barsche, Rotfedern und weitere Fische gerettet werden. Der Teichgraben stand auf Grund der Hitzeperiode kurz vor dem Austrocknen und hunderte Fische drohten zu vollenden.

Auch 2019 gingen verschiedene Sanierungsarbeiten auf dem Friedhof Prieschka weiter. Das Friedhofstor zur Trauerhalle wurde Ende Juni erneuert.

Juli

Am 20. Juli  konnten alle Interessenten, die eine Angel besitzen, jedoch nicht im Verein aktiv sind, einmal eine Angel auswerfen, denn der Angelverein Prieschka lud zum Familienangeln. 19 Angler und Anglerinnen, sowie 5 Kinder meldeten sich zum kleinen Wettstreit an.

Die Firma Landschafts- und Gartenbau Jakober aus Bad Liebenwerda baute die alten verwachsenen und zerschlissenen  Wege auf der Grünfläche an der Kreuzung zurück. Ebenfalls wurden die gesenkten Pflastersteine am Gehweg wieder begradigt.

August

Der Circus Bomastico lud am 3. August mit den „Wilden 13“ aus der Wohnstätte Haus Prieschka zum „wilden“ Circusfest ein. Es gab die längste Kaffeetafel der Welt, ein kurzweiliges und mitreißendes Programm voller Musik, Zauberei, Akrobatik, Spaß und gute Laune. Der Sänger Trubador Henk unterhielt mit seiner Gitarre die Gäste des Festes.

Von Freitag, den 16. August bis Sonntag, den 18. August fand unser Dorf- und Kinderfest statt. Am Freitag ging es los, mit einer Nachtwanderung, bei der es auch noch ein paar kleine Geschicklichkeitsspiele gab. Der Samstag startete 19 Uhr mit dem Ehrenscheibenschiessen der Freiwilligen Feuerwehr Prieschka. DJ Heinzmann legte Musik auf und die „Dheiser Dobbmodells“ präsentierten eine Dessou- und Nachtwäschemodenschau aus vergangenen Jahrzehnten.  Der Sonntag begann mit dem Simsontreffen der Jugend. Außerdem gab es einen Flohmarkt, bei dem so einige alte Gegenstände den Besitzer wechselten. Das ganze Treiben untermalten die Partymacher aus Thalberg mit ihrer zünftigen Blasmusik. Das Programm am frühen Nachmittag  gestalteten die Bewohnern der Wohnstätte Haus Prieschka und die Lachmuskeln wurden bei der anschließend aufgeführten DDR Comedyshow mal wieder richtig strapaziert. Traditionell gab es für Kinder Hüpfburg, Kegeln, Ballwurf, Torwandschiessen und Gummistiefelweitwurf. Außerdem wurde Glücksraddrehen und Kinderschminken angeboten. Die Erwachsenen hatten die Möglichkeit sich beim Armbrustschiessen oder Kegeln zu beweisen. Auch hier wurden attraktive Preise vergeben. Am späteren Nachmittag  gab es noch den Wettbewerb: “Mach mit, mach’s nach, mach’s besser”, bis hierhin zog sich der rote Faden „30 Jahre Wende“.

Oktober

Der Ortsbeirat Prieschka lud am Sonntag dem 6. Oktober zum Jubiläum „90 Jahre Glockenweihe“ zu einem gemütlichen Zusammenkommen am Glockenturm ein. Punkt 16 Uhr läuteten dem Anlass entsprechend die Glocken und einige interessierte Einwohner von Prieschka schauten bei etwas frischen, aber sonnigen Wetter vorbei. Der Ortschronist Rene Lindner stellte die Ortschronik bereit und ein jeder konnte sich über die Geschichte des Glockenturmes informieren. Für einen Umtrunk sorgte die “Initiative Prieschka hat Zukunft”.

Der erste Herbstputz in Prieschka fand erfolgreich am 19. Oktober statt.

Seit mehreren Jahren ist es ein Anliegen des Ortsbeirates die beiden Kriegsgräber neu zu gestalten. Die Stadt Bad Liebenwerda hatte lange Zeit Probleme eine Firma für die Neugestaltung zu finden. Die Firma Landschafts- und Gartenbau Sybille Jakober aus Bad Liebenwerda erhielt den Zuschlag und Mitte Oktober wurde die Neugestaltung realisiert.

November

Die Stadt Bad Liebenwerda veranlasste auf Wunsch des Ortsbeirates den Aufbau einer zusätzlichen, feststehenden Bank am Festplatz. Auf Wunsch mehrerer Einwohner wurde ebenfalls ein Papierkorb am Spielplatz angebracht.  Björn Küster und Ramona Wendt gestalteten in Eigeninitiative die Umrandung der Festplatzbühne neu. Es wurden Stauden und Blumen gepflanzt, die gesamte Fläche mit Kiesel verfüllt, und somit ein attraktives Umfeld geschaffen.